Lorem Ipsum, der faule Hund

Text wird für ganz unterschiedliche Dinge benutzt. Das Lorem Ipsum aus dem Titel zum Beispiel wird gerne von Designern und Layoutern als Platzhalter für Text, der später geliefert wird, benutzt. Er soll durch sein generelles Erscheinungsbild vermitteln, wie an einer bestimmten Stelle einer Seite ein Fließtext aussieht, damit Ränder kontrolliert, Schriftgrößen angepasst und viele weitere Parameter verändert werden können, um ein visuell möglichst ansprechendes Endergebnis zu erhalten. Lorem Ipsum enthält dafür speziell erzeugte Wörte, deren Längenverteilung exemplarisch für die englische Sprache sein soll.

Ein ebenfalls sehr bekannter Satz ist „the quick brown fox jumps over the lazy dog“. Er wird häufig dafür benutzt, eine Schriftart zu präsentieren, indem alle lateinischen Buchstaben mindestens einmal enthalten sind. Für einen Schriftartentwickler greift dieser Satz aber viel zu kurz, da nicht nur die Glyphen selbst kontrolliert, sondern vor allem auch die Abstände von verschiedenen Glyphen aufeinander abgestimmt werden müssen, da Text sonst sehr unschöne Lücken bekommen kann; man spricht hier von Pangrammen (wie „non“ oder „oso“).

Jonathan Hoefler ist es irgendwann zu blöd geworden, mit Hilfe von unzureichenden Sätzen Schriftarten zu kontrollieren und hat sich daran gemacht, Texte zu entwickeln, mit denen viele Abstände auf kleinem Raum sichtbar gemacht werden, um schnell und zuverlässig heraus finden zu können, woran es denn nun hakt: Text for Proofing Fonts – A farewell to The Quick Brown Fox.

Gegen die Langeweile

Da ich momentan sehr viel Freizeit habe (Kurzarbeit, remember?) habe ich mich vor zwei Wochen oder so dazu entschlossen, ein paar Mal pro Woche ein bisschen Trance zu streamen, weil ich das mag, weil ich das kann, und weil auch viele andere Leute momentan sehr viel Freizeit haben und sich das gut kombinieren lässt.

Das bedeutet, wenn ihr montags, mittwochs oder freitags ein bisschen musikalische Untermalung eures Mittagessens benötigt, stehe ich unter https://twitch.tv/bombe___ (drei Unterstriche!) von 11:00 bis 14:00 (CEST) zu eurer Verfügung!

Alle Jahre wieder

Ungefähr einmal im Jahr bekomme ich eine Mail von dieser WordPress-Instanz, weil das Spam-Plugin bei einem Kommentar der Meinung ist, dass das vielleicht doch kein Spam ist und ich möge doch mal bitte nachsehen, was da los ist. Und manchmal ignoriere ich das nicht und stelle dann fest, dass ich hier ja so eine Art Blog habe, für so die alltäglichen Dinge. Und dieses Jahr gebe ich sogar mal wieder ein Lebenszeichen von mir!

Hier in der Selbstisolierung geht’s mir prima. Ich bin bereits seit Anfang März im Homeoffice, und seit April bin ich auf 100% Kurzarbeit. Bester Deal ever: 60% des Gehalts für 0% der Arbeit! Das kann von mir aus gerne länger so bleiben.

Und ich denke, dass tatsächlich auch ein großer Teil für lange Zeit so bleiben wird, wie’s momentan ist; jetzt mit den Lockerungen wird sich das Virus weiter ausbreiten können, da für eine Herdenimmunität noch bei weitem nicht genug Leute immunisiert sind, so dass wir dieses Jahr noch eine zweite Welle erleben werden, die vermutlich schlimmer als die erste wird, aber hAuPtSaChHe HaArE sChNeIdEn. Idioten! Einen Impfstoff wird’s frühestens 2021 geben, und vorher sollten wir alle – wie gehabt – so weit wie möglich zuhause bleiben.

Ich bleibe sehr gerne zuhause. Ich mag’s hier! Ich habe zwei Katzen, seit gestern habe ich einen 32-Zoll-4k-Monitor, und remote Arbeiten sollte für einen Softwareentwickler wie mich kein Problem darstellen.

Die Typografie von Alien

Typografie ist so eine Art Mini-Hobby von mir (ich kann mehrere Schriften auseinanderhalten und ich habe Type:Rider durchgespielt!), aber in Filmen hab ich irgendwie nie Zeit (oder Muße), mich mit den Details auseinander zu setzen, die es zu sehen gibt. Glücklicherweise gibt es Menschen, die das für mich erledigen.

Ergo: Die Typografie von Alien. Wunderbar.

iRaff’s ned

Heute morgen bin ich mal wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Das ist an und für sich nichts Besonderes, das habe ich schon häufiger getan, und wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal. Heute jedoch ist der Tag, ab dem es das iPhone 6 zu kaufen gibt.

Meine Route führt mich über den Gänsemarkt am Jungfernstieg vorbei, und da ist ja der Apple Store. Schon am Anfang des Jungfernstiegs fiel mir auf, dass da ganz schön viele Leute auf dem Bürgersteig sind. Und Absperrgitter.

Als erstes dachte ich an sowas wie eine Kinopremiere oder sowas, aber morgens um viertel vor neun?

Hundert Meter (und gefühlte 500 Leute) weiter ging mir dann ein apfelförmiges Licht auf: Der Hamburger Apple Store, natürlich. Das iPhone 6, natürlich.

Nun ist es mir natürlich egal, was andere Leute für Handys benutzen, und mit welchem Betriebssystem, und von welcher Firma, und überhaupt. Ich habe selbst auch schon 2 iPhones gehabt, und ich habe seit knapp einem Jahr auch ein MacBook, aber ich kann beim besten Willen diesen Hype um Apple-Produkte nicht nachvollziehen. Natürlich sind das gute Geräte, und die Integration von Apple-Gerätes mit den meisten anderen Apple-Geräten ist beispiellos (in a good way!), aber wieso muss man ein neues iPhone so unbedingt am ersten Tag haben, dass man sich dafür in eine Schlange stellt, die so unglaublich lang ist, dass die Polizei für Ordnung sorgen muss? In welcher Weise ist das neue iPhone ein so derber persönlicher Gewinn, dass man darauf keinen Tag länger warten will als unbedingt nötig?

An ernsthaften Antworten bin ich im Übrigen durchaus interessiert, weil ich das wirklich nicht verstehe.

Hallo, zukünftiges Ich!

Manchmal wünschte ich, ich wäre schlau genug, um in meinem Code ebenfalls Kommentare für mich selbst zu hinterlassen:

Wobei ich vermutlich auf den zweiten Teil verzichten würde… andererseits, Island klingt eigentlich ganz cool.

Einen Song für immer hören

Wie awesome ist das eigentlich? Man nehme einen Song, zerschneide ihn in rhythmische Häppchen, suche identische Häppchen und ermöglich dann das nahtlose Abspielen dieser Häppchen.

Tada: The Infinite Jukebox!

Natürlich hat Der Gerät kein Verständnis für größere Songstrukturen als einen Beat, also kann es durchaus mal passieren, dass mitten in der Strophe einfach mal in den Refrain gewechselt wird, wenn da halt mal zufällig eine Zehntelsekunde ist, die bei beiden gleich klingt. Und im Hintergrund mag es auch nicht abspielen, aber das schiebe ich spontan mal auf generell die Audiowiedergabe in Browsern.

Plot für eine Episode „Doctor Who“

Es hat sich vermutlich mittlerweile rumgesprochen, dass Stephen Hawking im Jahre 2009 eine Party für Zeitreisende veranstaltet hat, von der er vorher niemandem erzählt hat. Was wäre, wenn der Doctor allerdings dort gewesen wäre, und noch ein paar andere, und irgendwelche krasse Scheiße ist passiert, und Hawking musste versprechen, niemandem davon zu erzählen?